Auflösung und Seitenverhältnisse

2K, High Definition, 4K, 1080p, 16:9, 4:3 – Was bedeuten all diese Begriffe, mit denen man es bei der Videoproduktion zu tun hat?

Bei der Produktion von Videos muss man sich irgendwann für ein Seitenverhältnis und eine Auflösung entscheiden. Wir wollen Licht ins Dunkle bringen und klären, welche Formate wirklich relevant sind und Anwendung finden.

Das Seitenverhältnis – Breite zu Höhe

Das Seitenverhältnis bezeichnet das Verhältnis von Breite zu Höhe. Im zeitlichen Verlauf war da zunächst das Fernsehformat 4:3 vom klassischen 35 mm Film, das auch in den Bildröhren lange das vorherrschende Format war.
Mit der digitalen Filmtechnik erhielt das Verhältnis von 16:9 Einzug und setzte sich für Heimanwendungen und im Kino durch. In Kinofilmen kommt inzwischen ein sogar noch breiteres Format von 21:9 zum Einsatz. Das gebräuchlichste ist aber 16:9 und wir finden es nicht nur beim Fernseher, sondern auch bei vielen Computer-Monitoren, Tablets und Smartphones vor.

Auflösung – Detailgrad der Bilder

In 16:9 wollen wir nun einige gängige Auflösungen nennen:
- High Definition Ready (kurz HDready), 1280x720 Pixel (kurz px), auch 720p genannt
- High Definition (kurz HD), 1920x1080 Pixel (kurz px), auch 1080p genannt
- Ultra High Definition (kurz UHD), 3840x2160 Pixel (kurz px), auch 2160p genannt

Zusätzlich gibt es noch die Formate 2K und 4K, die jeweils ein Pendant zu HD und UHD sind, allerdings mit 2.000 bzw. 4.000 px Breite eine etwas andere Auflösungen haben und nur im Kino verwendet werden. Beim Endanwender spielen sie keine Rolle.

Hinweis: Wo in der Werbung 4K draufsteht, ist meistens UHD drin.

Alles über 4K nur selten notwendig

Alle Formate größer als 4K (gebräuchlich sind zurzeit 4,6K, 5K, 6K und 8K) sind bei der Produktion im Einzelfall hilfreich, haben für Endanwender zurzeit aber praktisch keine Relevanz. Nicht mal in Kinos können diese Formate wiedergegeben werden.

16:9 in HD ist das Arbeitspferd

Die meist genutzte Auflösung ist HD und das aus gutem Grund: High Definition bietet einen guten Kompromiss zwischen Bildqualität und kleiner Dateigröße für eine schnelle und einfache Auslieferung. Das spielt vor allem im Web eine wichtige Rolle.

Die Qualität ist auch für größere Bildschirme völlig ausreichend. Das wird klar, wenn man Pixel- und Gesamtgröße in Relation setzt. Ist ein Pixel 1 mm groß, hat ein HD-Bildschirm bereits fast 2 Meter Breite. Bei entsprechendem Betrachtungsabstand ist das für die meisten Anwendungen völlig ausreichend.

Eine Entscheidung der Produktion

Welches Format und welche Auflösung letzten Endes verwendet werden, ist von der Produktion selbst abhängig und wird individuell festgelegt.
Geschäftsführer Moritz Bechtold

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Moritz Bechtold

Geschäftsführer, Video-Experte, Physiker

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